Beitrag zur SDGs

Vebego trägt zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) bei. Dies sind 17 nachhaltige Ziele, die die Welt bis 2030 zu einem besseren Ort machen sollen. Obwohl alle Ziele wichtig sind, gibt es zwei Ziele, zu denen wir einen besonderen Beitrag leisten. Es handelt sich um die SDG 8 und 10. Darüber hinaus steht es unseren Unternehmen frei, eigene Initiativen im Einklang mit den anderen SDGs zu entwickeln. Nachstehend finden Sie einen Überblick über unsere Initiativen für jede SDG. 

SDG 8: Decent work and economic growth

SDG 8: Decent work and economic growth

Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

In vielen Ländern bedeutet eine Arbeit nicht automatisch, dass man dadurch der Armut entkommen kann. Hier sind dringend Veränderungen nötig. Deshalb konzentriert sich Ziel acht auf menschenwürdige Arbeit für alle und ein nachhaltiges und integratives Wirtschaftswachstum. Dies bedeutet, dass jeder, der arbeiten kann, die Möglichkeit haben sollte, unter guten Arbeitsbedingungen zu arbeiten. Die Arbeitsplätze sollen dabei das Wirtschaftswachstum fördern, jedoch ohne die Umwelt zu schädigen.

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SDG 10: Reduce inequality

SDG 10: Reduce inequality

Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern

Der Gedanke, dass wirtschaftlicher Fortschritt nicht ausreicht, um die Armut zu bekämpfen, wird weltweit zunehmend unterstützt. Wirtschaftswachstum muss inklusiv sein. Mit anderen Worten, jeder sollte beteiligt sein. Wenn wir über Wirtschaftswachstum sprechen, müssen wir daneben auch soziale Aspekte und die Umwelt berücksichtigen. Ziel Nummer zehn besagt, dass Länder dem Einkommenswachstum armer Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken müssen.

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SDG 1: No poverty

SDG 1: No poverty

Armut in all ihren Formen und überall beenden

Das erste Ziel betrifft die Bekämpfung der Armut. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist dies auch gleich das bedeutendste Ziel. Bis 2030 soll niemand mehr in extremer Armut leben. Doch Ziel Nummer eins beinhaltet mehr als nur extreme Armut. So wurde beispielsweise bestimmt, dass sämtliche Länder auf bessere soziale Sicherungssysteme hinarbeiten müssen. Dies bedeutet u. a. die Ausarbeitung einer Politik und die Aufstellung von Programmen für einen integrativen Arbeitsmarkt.

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SDG 2: No hunger

SDG 2: No hunger

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Im Jahr 2030 soll niemand auf der Welt mehr Hunger leiden. Jeder soll das ganze Jahr über Zugang zu sicheren, nahrhaften und ausreichenden Nahrungsmitteln haben.

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SDG 3: Good health and wellbeing

SDG 3: Good health and wellbeing

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Bei Ziel Nummer drei geht es um Gesundheit und Wohlbefinden für alle in jedem Alter. Die Kinder- und Müttersterblichkeit muss verringert werden. Auch Epidemien wie HIV/AIDS, Tuberkulose, Malaria und sonstige Tropenkrankheiten müssen bis 2030 ein Ende haben. Die Zielvorgaben dieses dritten Ziels beschreiben zudem, dass der Prävention und Behandlung von Drogenabhängigkeit und Alkoholmissbrauch mehr Beachtung geschenkt werden muss. Die Zahl der Verkehrstoten soll sogar bereits bis zum Jahr 2020 halbiert sein. Schließlich wird in diesem Ziel auch der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und den damit verbundenen Rechten mehr Aufmerksamkeit gewidmet.

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SDG 4: Quality education

SDG 4: Quality education

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern

Da die Grundschulbildung in der Welt bereits sehr gut funktioniert, konzentriert sich dieses Ziel sowohl auf den primären als auch auf den sekundären und tertiären Bildungsbereich. Bis zum Jahr 2030 sollen daher alle Jungen und Mädchen auf der Welt in der Lage sein, die Primar- und Sekundarstufe abzuschließen. Außerdem sollen alle Männer und Frauen Zugang zu einer erschwinglichen Berufs-, technischen und Hochschulbildung erhalten.

Innerhalb dieses Ziels wird auch der Qualität der Bildung mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

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SDG 5: Gender equality

SDG 5: Gender equality

Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen

Dieses fünfte Ziel besagt, dass Frauen und Männer bis 2030 auch in der Praxis die gleichen Rechte auf Einrichtungen wie Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeit haben sollen. Darüber hinaus müssen Frauen und Männer bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen gleichermaßen vertreten sein. Im Jahr 2030 sollten Frauen ebenso viele Möglichkeiten wie Männer haben, sich an Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben zu beteiligen.

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SDG 6: Clean water and sanitation

SDG 6: Clean water and sanitation

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Ziel sechs sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und in der Lage sein sollen, saubere und gute sanitäre Einrichtungen zu nutzen. Noch immer wird eine Menge Abfall ins Wasser geworfen. Um die Wasserqualität zu verbessern, muss diese Verschmutzung aufhören und Schmutzwasser häufiger gereinigt werden. Alle Länder müssen zudem bis 2030 über ein gut funktionierendes Wassermanagementsystem verfügen.

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SDG 7: Affordable and clean energy

SDG 7: Affordable and clean energy

Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern

Bis 2030 soll jeder Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher und nachhaltiger Energie haben. Wir können nachhaltige Energie aus natürlichen Quellen wie Wasser, Wind und Sonne gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen diese Quellen sowie die Technologie, mit der wir nachhaltige Energie erzeugen können, besser erforscht werden. Die Infrastruktur und der technologische Fortschritt müssen verbessert werden, um moderne und nachhaltige Energie auch in Entwicklungsländern zugänglich zu machen.

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SDG 9: Industry, innovation and infrastructure

SDG 9: Industry, innovation and infrastructure

Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Ohne Infrastruktur ist es schwieriger, eine Beschäftigung zu finden, Geschäfte zu machen, Informationen zu erhalten und Nahrungsmittel zu beschaffen. Mit anderen Worten, eine bessere Infrastruktur erleichtert das Erreichen anderer Ziele und verbessert die Lebensqualität. Die Infrastruktur muss nicht nur nachhaltig und inklusiv, sondern bis 2030 auch für alle zugänglich und erschwinglich sein. Eine nachhaltige und inklusive Industrialisierung muss mehr Arbeitsplätze schaffen und das BIP erhöhen.

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SDG 11: Sustainable cities and communities

SDG 11: Sustainable cities and communities

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

Die Stadt der Zukunft muss durch Innovation und Fortschritt Chancen für alle bieten, einschließlich des Zugangs zu grundlegenden Einrichtungen wie sauberes Trinkwasser, Wohnraum, Energie, Verkehr und mehr.

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SDG 12: Responsible consumption and production

SDG 12: Responsible consumption and production

Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

Gewährleistung einer nachhaltigen Bewirtschaftung und effizienten Nutzung der natürlichen Ressourcen. Die Herstellung unserer Waren sollte angesichts der wachsenden Weltbevölkerung viel zweckmäßiger sein: „Mit weniger mehr produzieren”.

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SDG 13: Climate action

SDG 13: Climate action

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Jedes Land auf jedem Kontinent muss sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Die globale Erwärmung wirkt sich bereits jetzt auf das tägliche Leben und Einkommen von Millionen von Menschen weltweit aus, und das wird in Zukunft nur noch zunehmen. In Paris wurde ein Klimaabkommen unterzeichnet, in dem sich die Länder darauf einigten, die globale Erwärmung unter zwei Grad zu halten. Um dies zu erreichen, müssen Treibhausgase drastisch reduziert und fossile Energieträger durch nachhaltige Energiequellen ersetzt werden. Ferner ist es wichtig, dass vor allem die Entwicklungsländer Maßnahmen ergreifen können, um sich gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu wappnen.

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SDG 14: Life below water

SDG 14: Life below water

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Die Ozeane mit ihrer Temperatur, ihren Strömungen und ihrem Unterwasserleben bilden den Motor der globalen Systeme, die die Erde für den Menschen bewohnbar machen. Sie bedecken drei Viertel der Erdoberfläche. Unser Trinkwasser, unser Wetter, Klima, die Küsten, ein Großteil unseres Essens und sogar die Luft, die wir atmen, sind vom Meer abhängig. Ohne ein sorgfältiges Management dieser lebenswichtigen globalen Ressource kann es keine nachhaltige Zukunft geben.

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SDG 15: Life on land

SDG 15: Life on land

Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Wälder bedecken 30 Prozent der Landoberfläche der Erde. Sie sind nicht nur wichtig für die Ernährungssicherheit und die Bereitstellung von Wohnraum, sondern auch für die Bekämpfung des Klimawandels, den Schutz der biologischen Vielfalt und als Lebensraum indigener Bevölkerungsgruppen. Wir verlieren jährlich 13 Millionen Hektar Wald, während die Landdegradation zur Wüstenbildung von 3,6 Milliarden Hektar Land geführt hat.

Bis zum Jahr 2020 muss die Entwaldung beendet und die weltweite Aufforstung gesteigert werden. Im selben Jahr müssen Süßwasser- und Landökosysteme geschützt werden, insbesondere Wälder, Sümpfe, Berggebiete und Steppen. Im Jahr 2030 muss die Wüstenbildung bekämpft werden.

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SDG 16: Peace, justice and strong institutions

SDG 16: Peace, justice and strong institutions

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Im Rahmen der Millenniumsentwicklungsziele wurde diesem Ziel kaum Beachtung geschenkt, aber inzwischen sind sich fast alle darin einig, dass ohne Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit praktisch keine Entwicklung möglich ist. Die Gewalt in der Welt muss bis 2030 deutlich verringert werden. Auch die Gewalt gegen Kinder muss ein Ende haben. Nach wie vor werden Kinder tagtäglich mit Ausbeutung, Missbrauch und Menschenhandel konfrontiert. Die Korruption muss reduziert werden, ebenso wie der illegale Waffenhandel. Darüber hinaus müssen die Rechtssysteme auf nationaler und internationaler Ebene gefestigt und optimiert werden. Informationen müssen transparenter und Grundfreiheiten, wie die Meinungsfreiheit, müssen besser geschützt werden.

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SDG 17: Partnerships for the goals

SDG 17: Partnerships for the goals

Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen

Um alle Ziele bis 2030 zu erreichen, müssen Regierungen, Unternehmen, Bürger und Organisationen zusammenarbeiten. Dies betrifft hauptsächlich Technologie, Wissenstransfer, Handel, Daten, politische Kohärenz und Finanzströme. Eine erfolgreiche Agenda für nachhaltige Entwicklung erfordert Partnerschaften zwischen Regierungen, der Wirtschaft und der Zivilbevölkerung. Auf globaler, regionaler, nationaler sowie lokaler Ebene sind gemeinsame Prinzipien und Werte, eine gemeinsame Vision und gemeinsame Ziele erforderlich.

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