Initiativ

Pionierarbeit im Kampf für CO2-neutrale Mobilität

Wie wunderbar ist es, wenn Ambitionen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammentreffen. Wenn durch gemeinsames Untersuchen wunderbare nachhaltige Lösungen entstehen. Für Fortron, Spezialist für Fassadenpflege, wird dies unumstritten zunehmend zum Bestandteil des eigenen Dienstleistungsangebots. Gemeinsam mit den Auftraggebern arbeitet Fortron daran, die gesamte Mobilität seiner Dienstleistungen CO2-neutral zu gestalten. Etwas, das perfekt zu Vebegos Ambition passt, mobilitätsbedingte CO2-Emissionen zu reduzieren. Also eine „Win-win-Situation”. Und vor allem: ein Impact, der zu mehr motiviert.

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Elektrifizierung des Fuhrparks
„Wenn Kunden die spezifische Ambition haben, sich stärker auf Gesundheit und Umwelt zu konzentrieren, nehmen wir gerne die Herausforderung an, zusammenzuarbeiten und unser Angebot so zu gestalten, dass es dieser Ambition entspricht. Am liebsten gehen wir sogar noch einen Schritt weiter. Schließlich passt es auch perfekt zu dem, worauf wir als Fortron hinauswollen”, erklärt Robert Hompes, Geschäftsführer von Fortron. „So haben wir uns für die Universität Amsterdam und die Hogeschool van Amsterdam (UvA-HvA) im Jahr 2019 an die Arbeit gemacht, um CO2-neutrale Mobilitätslösungen anzubieten. Auch im Rahmen unserer Arbeiten für die Stadt Amsterdam haben wir anschließend einen elektronisch angetriebenen Fensterputzwagen für die Fensterreinigung bei 170 städtischen Gebäuden angeschafft.”

Pionierarbeit
Das klingt sehr gut und das ist es mit Sicherheit auch. Für Robert und seinen Kollegen Rene Kreuk, der als Regionalleiter Ansprechpartner für Fortron in Amsterdam ist, war dazu allerdings noch einiges an Nachforschungen zu bewältigen. Rene: „Elektrotransport auf dem Gebiet von Automobilen ist reichlich vorhanden, die Auswahl ist riesig. Im Bereich des Güterverkehrs und der Busse ist diese Auswahl derzeit jedoch noch wesentlich begrenzter. Da stößt man auf so manches Hindernis. Wie viele Gebäude lassen sich beispielsweise mit einer einzigen vollständig geladenen Batterie bedienen? Und welcher Elektrobus bietet die Möglichkeit, ein komplettes Tucker® Pole-System zur Teleskopglasreinigung und einen 700-Liter-Wassertank zu transportieren? Darüber ist noch sehr wenig bekannt. Dann wird es plötzlich wirkliche Pionierarbeit!”

Compromiss
„Aber mit Resultat”, fügt Robert begeistert hinzu. „Unser Ziel ist es, ein Gesamtpaket anbieten zu können. Wir suchen in unserem Angebot nach der Kombination der geeigneten Transportmittel, um die gesamte Mobilität rund um einen Kunden CO2-neutral anzubieten. Für die UvA/HvA bedeutet dies, dass wir sowohl einen elektrischen StreetScooter (d. h.: einen Elektrobus, komplett mit Wassertank und Tucker® Pole-System) als auch einen Elektroroller angeschafft haben. Dadurch kann sich unser Vorarbeiter vor Ort schnell und gewandt zwischen den verschiedenen, über die Stadt verstreuten UvA-HvA-Gebäuden bewegen. Wir haben uns auch auf die Suche nach einer elektrischen Hubarbeitsbühne gemacht. Leider ist das etwas schwieriger. Das liegt nicht an uns, sondern hat damit zu tun, dass man hier mit ziemlich viel Gewicht arbeitet. Vorläufig erscheint es unmöglich, dass ein LKW elektrisch fahren und gleichzeitig die Hubarbeitsbühne elektronisch bedienen kann. In diesem Punkt mussten wir einen Kompromiss eingehen. Wir arbeiten jetzt mit einem Hybridmodell. Der Lkw wird dann mit Diesel und, sobald er als Arbeitsbühne fungiert, mit Strom betrieben.”

Bemerkung am Rande
„Mit der Realisierung dieses Fuhrparks beweisen wir, dass es bereits sehr nachhaltige Lösungen gibt. Wenn man zusammenarbeitet, kann man großartige, nachhaltige Lösungen zur Verwirklichung der CO2-Reduzierung finden und gemeinschaftlich einen Beitrag zu unseren gemeinsamen Umweltzielen leisten”, erklärt Rene. Die Herren betonen jedoch gern, dass diese nachhaltige Art der Erbringung von Dienstleistungen nach wie vor noch einige Vorbehalte birgt. Robert: „Die Art und Weise, wie wir dies jetzt in Amsterdam organisiert haben, ist wirklich nur in einem kleinen und kompakten Umfeld mit hoher Kundendichte möglich. Die Reichweite dieser Art von Fahrzeugen ist noch immer zu begrenzt, insbesondere wenn man Gewicht befördern will. Und ein solcher StreetScooter erreicht beispielsweise nur 80 km/h. Er kann daher wirklich nur innerhalb des Amsterdamer Rings eingesetzt werden.” Rene: „Und dann sind da noch die praktischen Herausforderungen, mit denen man konfrontiert wird, wie etwa, die Ladestationen. Wenn man als Mitarbeiter einen elektrischen Firmenwagen fährt, hat man in der Regel zu Hause eine eigene Ladestation zur Verfügung. Das ist für unseren Fuhrpark nicht möglich. Diese Fahrzeuge können nur in der Werkstatt und in der Halle aufgeladen werden. Die Dieselfahrzeuge, mit denen die Mitarbeiter früher fuhren, nahmen sie mit nach Hause. Jetzt müssen sie mit ihrem eigenen Gefährt zur Arbeit kommen. Auch an diesen Aspekt muss man seine Mitarbeiter also in aller Ruhe heranführen. Für sie bedeutet es auch eine andere Arbeitsweise. Das läuft vorerst sehr gut, aber es ist schon wichtig, dem Aufmerksamkeit zu schenken.”

Fortlaufender Prozess
Ob sie trotz dieser Anmerkungen genügend Möglichkeiten sehen, dies in Zukunft weiter auszubauen? Die Antwort darauf ist ein klares „Ja”. Robert: „Tatsächlich sind wir bereits intensiv damit beschäftigt. Kürzlich haben wir unseren Fuhrpark für die Arbeit auf dem Hightech-Campus und für andere Großkunden in der Region Eindhoven um einen elektrischen Volkswagen „up!”, dem „e-up!”, erweitert. Unsere Führungskräfte, die von A nach B fahren müssen, können diesen Wagen nutzen. Wir belassen es gewiss nicht bei diesen Initiativen. Wo vorhandene Leasingverträge auslaufen oder wo neuer Zugang erforderlich ist, werden wir immer versuchen, auf Elektrizität umzusteigen.” Rene: „Sämtliche Transportmittel elektrisch zu betreiben, das ist noch eine Utopie. Zumindest vorläufig. Aber dies ist offensichtlich ein „fortlaufender” Prozess. Die Entwicklungen gehen schnell voran. Wenn sich die staatlichen Einrichtungen im öffentlichen Raum weiterhin verbessern - ebenso wie die Technologie - dann könnte innerhalb weniger Jahre schon wieder alles anders aussehen. Dann stellen die heutigen Hindernisse kein Problem mehr dar. Dies bietet auch uns wiederum neue Chancen. Selbstverständlich werden wir das im Auge behalten.”

Unsere SDGs

SDG 13: Climate action SDG 17: Partnerships for the goals

Carlijn Schrover

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